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Mainfranken: Industrie- und Handelskammer und Hotel- und Gaststättenverband begrüßen Corona-Lockerungen

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vor einem Monat in Lokales
Das Logo der Industrie- und Handelskammer IHK in Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Die vom bayerischen Kabinett beschlossenen Corona-Lockerungen nimmt die IHK Würzburg-Schweinfurt wohlwollend zur Kenntnis. Die Öffnungen für Gastronomie, Tourismus und die Veranstaltungsbranche bei Inzidenzen unter 100 seien wichtige Schritte auf dem Weg aus der Krise. Für die Urlaubsregion Mainfranken seien insbesondere die Öffnungen für Beherbergungsbetriebe zu Beginn der Pfingstferien von großer Bedeutung.

Doch die IHK ist nicht ganz zufrieden: so seien für die Hotels und Tourismusbetriebe zu den Öffnungen ab dem 21. Mai momentan noch viele Fragen offen. Die konkreten Regelungen wolle die Staatsregierung erst am 10. Mai festlegen. Danach bleibe den Betrieben nicht mehr viel Zeit zur Vorbereitung, so die Wirtschaftskammer.

Außerdem gebe es einen Nachbesserungsbedarf im stationären Einzelhandel mit nicht essentiellen Sortimenten. Denn dort sind keine Erleichterungen geplant. Das bedeutet, dass bei einer Inzidenz von über 50 Kunden immer noch einen Termin buchen müssen.

Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt der unterfränkische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA: Es sei positiv, dass die Außengastronomie wieder möglich sei. Negativ sei allerdings, dass die Öffnungsmöglichkeiten ausschließlich an der Inzidenz festgemacht werden. Dieser Unsicherheitsfaktor bei schwankenden Zahlen führe dazu, dass manche Betriebe sich genau überlegen, ob sie öffnen würden.

Auch die Entscheidung ab dem 21. Mai touristische Übernachtungen wieder möglich zu machen, begrüßt die DEHOGA. Jedoch würden auch hier die Inzidenzzahlen das Buchungsverhalten potenzieller Gäste beeinflussen. Sollte während der Pfingstferien die Zahlen erneut ansteigen, müsste der Gast wieder abreisen. Diese Unsicherheit wäre ein Nachteil gegenüber anderen Urlaubsregionen, die die Entscheidung der Gäste beeinflussen werde, so die DEHOGA.